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Smart Face: Smart Micro Factory für Elektrofahrzeuge mit schlanker Produktionsplanung

Abstract: 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert ein neues Gemeinschaftsprojekt zur Entwicklung nachhaltiger Konzepte und Methoden, welche die speziellen Anforderungen der Kleinstserienfertigung bzgl. Betrieb, Skalierbarkeit, Robustheit und Wirtschaftlichkeit erfüllen.

Das interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsprojekt SMART FACE – „Smart Micro Factory für Elektrofahrzeuge mit schlanker Produktionsplanung“ erforscht die Entwicklung dezentral gesteuerter Produktionssysteme nach dem Internet-der-Dinge-Prinzip, in dem Montageteile und zu bearbeitende Teile ihren Weg eigenständig von Maschine zu Maschine finden.

Beschreibung: 

Gemäß der zentralen Zielsetzungen des Vorhabens, der Entwicklung eines neuen Ansatzes zur Fertigungsplanung und –steuerung, welcher erstmalig den Informationsfluss durch eingebettete Systeme mit dem realen Materialfluss verknüpft und damit einen einfach zu skalierenden Produktionsprozess und eine deutlich schlankere Planung erlaubt, setzt sich das Konsortium der Verbundpartner aus den industriellen Verbundpartnern, der LinogistiX GmbH (Andreas Trautmann, Projektleiter und Verbundkoordinator), Volkswagen AG (Lakmal Gunasekara, Projektleiter), Continental AG (Nicoleta Bot und Norbert Meyer, Projektleiter(in)), Sick AG (Dr. Kay Fürstenberg, Projektleiter), Lanfer Automation GmbH & Co. KG (Alfred Lanfer, Projektleiter) und F/L/S Fuzzy Logik Systeme (Dr. Rudolf Felix, Projektleiter) sowie den institutionellen respektive universitären Verbundpartnern, dem Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund (Prof. Dr. Michael ten Hompel, Projektleiter) und der Technischen Universität Dortmund, Lehrstuhl für Graphische Systeme (Dr. Frank Weichert, Projektleiter) zusammen.

Innerhalb des Forschungs- und Entwicklungsprojektes ist insbesondere eine hohe trans- und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen allen Kooperationspartnern vorgesehen, um eine im Sinne der Fertigungsplanung und –steuerung spezifische Problemanalyse und Verwertung nachhaltig sicherzustellen. Insbesondere die Beteiligung der Anwendungspartner gewährleistet Vorhabens-übergreifend ein Feedback aus der Industrie, um Vorgaben und Anforderungen von führenden Unternehmen in der Automobilindustrie in besonderer Form beachten. Die industrielle Beteiligung trägt insbesondere dazu bei, dass mittel- und langfristig von einer hohen Verwertung der Vorhabensergebnisse in vielfältigen Anwendungsbereichen auszugehen ist.

Internetseite zum Forschungsprojekt: www.smartfactoryplanning.de

Status: 
Aktiv
Zeitraum: 

2013-2016