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GenuTEP - WS 2003/2004, SS 2004

Thema: 
Dreidimensionale Rekonstruktion von Oberschenkel- und Unterschenkelachsen auf Basis von Fluoroskopbildern zur Positionskontrolle von Knie-Endoprothesen-Implantaten
Zeitraum: 
WS 2003/2004, SS 2004
Umfang: 
8 SWS pro Semester
Veranstalter: 

Martin Wawro
Frank Weichert

Einzelpräsentation: 
Montag, den 28.07.2003 um 14.00 - 16.00 Uhr in der OH16, Raum E08
Teilnehmer: 
1. Dekomien Claudia
2. Fischer Martin Jan
3. Kersting Petra
4. Kiesler Stefan
5. Lepper Birgit
6. Meier Sebastian
7. Rudat Carsten
8. Schuknecht Oliver
9. Stößel Florian
10. Sunder Björn
11. Walczak Lars
12. Wiederkehr Thomas
Thematik: 

Das Knie stellt eines der wichtigsten Gelenke des menschlichen Körpers in punkto Mobilit�t dar. Der Verlust der Funktionalität hat für die Patienten oftmals gravierende Folgen bis hin zum Totalverlust der Mobilität) und bedeutet einen tiefen Einschnitt in die Lebensqualität. Bei vielen Krankheitsbildern ist der einzige therapeutische Weg um die Mobilität und Schmerzfreiheit wiederherzustellen der Ersatz des biologischen Gelenkes durch eine totale Endoprothese (TEP). Zur Zeit werden in Deutschland jährlich primär etwa 500.000 Knie-TEPs bei Patienten eingesetzt. Bei dieser Operation werden Teile der Gelenkköpfe des Ober- und Unterschenkels entfernt und eine Prothese, die �ber eine anatomisch ähnliche Gelenkfläche wie das physiologische Gelenk verfügt, implantiert.
Trotz der zur Verfügung stehenden modernen Techniken und der hohen Anzahl an Operationen gibt es derzeit keine objektive Studie, die genau den korrekten Sitz einer Knie-TEP definiert. An dieser Stelle setzt die Aufgabe der Projektgruppe GenuTEP an. Im Rahmen dieser soll ein Softwaresystem entworfen und realisiert werden, dass es gestattet, aus einer Serie von Fluoroskopbildern die Oberschenkel- und Unterschenkelachse im dreidimensionalen Raum zu rekonstruieren um damit die Abweichung der Prothese von diesen Winkeln festzustellen.

Rechtliche Hinweise:

Die Ergebnisse der Projektarbeit inklusive der dabei erstellten Software sollen der Fakultät für Informatik uneingeschränkt zur freien Forschung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus sind keine Einschränkungen der Verwertungsrechte an den Ergebnissen der Projektgruppe und keine Vertraulichkeitsvereinbarungen vorgesehen.