Sprachen

3D-IVUSView - SS 2002, WS 2002/2003

Thema: 
Entwurf und Realisation eines Softwaresystems, in dem die räumlichen Informationen der biplanaren Angiographie genutzt werden, um die Ultraschallaufnahmen korrekt im Raum anzuordnen und so ein multiple parametrisierbares dreidimensionales Gefäßmodell zu generieren.
Zeitraum: 
SS 2002, WS 2002/2003
Umfang: 
8 SWS pro Semester
Veranstalter: 

Martin Wawro
Frank Weichert

Einzelpräsentation: 
Mittwoch, den 23.01.2002 um 12.00 bis 14.00 Uhr, OH16, Raum E07
Teilnehmer: 
1. Aust Rita
2. Boehler Tobias
3. Czerniejewski Alice
4. Flecken Jan-Patrick
5. Fries Marc
6. Gregorius Steffen
7. Konetzka Helge
8. Loesch Andreas
9. Reger Sebastian
10. Siegmann Markus
11. Streng Andreas
12. Urselmann Maren
Thematik: 

Die Koronare Herzkrankheit (KHK) gilt als häufigste Todesursache in den westlichen Industrieländern. Zur Diagnose und als Therapiegrundlage dieses Krankheitsbildes haben sich in den letzten Jahren die biplanare Angiographie und der intravaskuläre Ultraschall (IVUS) zu etablierten Verfahren entwickelt. Zur Gewinnung der Ultraschalldaten wird über einen Katheter der Schallwandler in die zu untersuchende Arterie eingebracht. Dieser sendet Schallwellen ins umliegende Gewebe ab und registriert das Echo, welches in Bildinformationen umgesetzt wird. Die Aufnahmen der biplanaren Angiographie werden zum Zeitpunkt vor dem Rückzug des Katheters (Pullback) aufgenommen und dienen zur Detektion des kompletten Katheterpfades.
Während die radiologischen Aufnahmen Gefäßverengungen (Stenosen) erkennen lassen, liegt der Vorteil der IVUS-Aufnahmen in der Betrachtung der inneren Gefäßstruktur. Hierdurch ist es erst möglich Ablagerung (Plaque) zu lokalisieren und dessen Zusammensetzung zu bestimmen. Diese Informationen ermöglichen eine Planung der Therapie, z.B. durch Bestrahlung bei kardiovaskulärer Brachytherapie. Der entscheidende Nachteil der IVUS-Diagnostik sind die fehlenden Informationen zur räumlichen Position der Aufnahmen im Gefäß. An dieser Stelle setzt die Aufgabe der Projektgruppe 3D-IVUSView an. Im Rahmen dieser soll ein Softwaresystem entworfen und realisiert werden, in dem die räumlichen Informationen der biplanaren Angiographie genutzt werden, um die Ultraschallaufnahmen korrekt im Raum anzuordnen und so ein multiple parametrisierbares dreidimensionales Gefäßmodell zu generieren.

Weitere Informationen zum Projekt unter http://ls7-www.cs.uni-dortmund.de/Ivus3D