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VisionWorld - WS2001/2002, SS2002

Thema: 
Ersetzung der elektromagnetischen 3D-Erfassung, die diverse Nachteile hat, durch die optische Erfassung des Benutzers.
Zeitraum: 
WS2001/2002, SS2002
Umfang: 
8 SWS pro Semester
Veranstalter: 

Christian Brockmann
Christian Leubner

Thematik: 

Ein Bestreben heutiger Computergraphikentwicklung ist die Schaffung von Benutzungsschnittstellen, die den Anwender realitätsnah in simulierte virtuelle Welten einbetten. Dies wird durch dreidimensionale stereographische Projektion und dreidimensionale Eingabesensorik, etwa auf Basis elektromagnetischer Sensoren, erreicht. Beispielsweise ist es möglich, ein virtuelles dreidimensionales Objekt, das visuell in einer Hand gehalten wird, mit einem graphisch dargestellten Instrument, das mit der anderen Hand geführt wird, zu bearbeiten. Das dreidimensionale Gestalten im Industriedesign und die Simulation chirurgischer Eingriffe in der Medizin sind typische Einsatzfelder hierfür. Andere Anwendungsbereiche von Bedeutung sind die Datenexploration und das Edutainment.
Durch den Fortschritt bei den 3D-Graphikkarten für PCs, bei der Rechenleistung von PCs und bei den LCD/DLP-Videoprojektoren ist es heute möglich, leistungsfähige immersive Umgebungen auf Basis eines PC-Netzwerks kostengünstig zu realisieren. Ein derartiges System wurde am Lehrstuhl Informatik VII aufgebaut und wird kontinuierlich weiterentwickelt. So entwickelt die Projektgruppe LightWorld, die im Sommersemester 2001 begonnen hat, ein Basissystem zur Darstellung und Manipulation dreidimensionaler virtueller Welten.
Diese Projektgruppe VisionWorld soll auf Seiten der Eingabe neue Wege beschreiten. Dazu soll die elektromagnetische 3D-Erfassung, die diverse Nachteile hat, durch die optische Erfassung des Benutzers ersetzt werden. Zu diesem Zweck wird der Bereich vor der Rückprojektionswand durch mehrere Videokameras eingesehen, die teilweise rechnersteuerbar sind.